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	<description>Bahnland - Die Fahrkartenagentur</description>
	<pubDate>Mon, 09 Jan 2012 11:00:28 +0000</pubDate>
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		<title>Städteurlaub im Ruhrpott</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Nov 2011 18:12:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>krister</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[FernReisen]]></category>

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Mit über 5 Millionen Einwohnern auf 4.435 Quadratkilometern ist das Ruhrgebiet der größte Ballungsraum Deutschlands, vergleichbar mit Metropolregionen wie die Randstad, Île-de-France, Greater London, Moskau und Istanbul (siehe Wikipedia-Eintrag). Im Jahr 2010 war das Ruhrgebiet unter der Federführung der Stadt Essen &#8220;Kulturhauptstadt Europas&#8221;. Es heißt oft, im Ruhrgebiet gäbe es mehr Theater als in New [...]]]></description>
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<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: left;">Mit über 5 Millionen Einwohnern auf 4.435 Quadratkilometern ist das Ruhrgebiet der größte Ballungsraum Deutschlands, vergleichbar mit Metropolregionen wie die Randstad, Île-de-France, Greater London, Moskau und Istanbul (siehe Wikipedia-Eintrag). Im Jahr 2010 war das Ruhrgebiet unter der Federführung der Stadt Essen &#8220;Kulturhauptstadt Europas&#8221;. Es heißt oft, im Ruhrgebiet gäbe es mehr Theater als in New York.</p>
<div id="attachment_438" class="wp-caption alignnone" style="width: 235px"><img class="size-medium wp-image-438" src="http://bahnland.info/bahnland-hp/wp-content/uploads/forderturm_klein-225x300.jpg" alt="forderturm_klein" width="225" height="300" /><p class="wp-caption-text">Förderturm des Bergbaumuseums, Bochum</p></div>
<div id="attachment_439" class="wp-caption alignnone" style="width: 235px"><img class="size-medium wp-image-439" src="http://bahnland.info/bahnland-hp/wp-content/uploads/trauernde-alte_klein-225x300.jpg" alt="trauernde-alte_klein" width="225" height="300" /><p class="wp-caption-text">Trauernde Alte vor der Pauluskirche</p></div>
<dl></dl>
<div class="mceTemp mceIEcenter">
<dl>
<dt>Der Ruhrpott ist schwer fassbar. Es ist eine Ansammlung von sehr unterschiedlichen Städten: richtige Großstädte wie Essen, Dortmund, Bochum und Duisburg; viele weitere, manchmal kaum bekannte, die dennoch ähnlich groß sind wie Potsdam: Hagen, Mülheim an der Ruhr, Herne; und schließlich viele kleine Städte.</dt>
</dl>
</div>
<div id="attachment_440" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-440 " src="http://bahnland.info/bahnland-hp/wp-content/uploads/serra-skulptur_klein-300x225.jpg" alt="serra-skulptur_klein" width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">Skulptur von Richard Serra, Bochum</p></div>
<dl></dl>
<div class="mceTemp mceIEcenter">
<dl>
<dt>Oft scheinen die Städte ineinander über zu gehen, auch ist nicht immer klar, was genau das Zentrum einer Stadt ist. Dann gibt es wieder viele Siedlungen mit kleineren Wohnhäusern, Waldstücke, Wiesen und Felder. Hin und wieder, insbesondere im Ruhrtal, gibt es geradezu idyllische Landstriche. Doch immer sind Straßen, Häuser und andere Bauten präsent. Weniger sichtbar: die großflächige Untertunnelung des Erdbodens mit ehemaligen Stollen und Schächten der Bergwerke.</dt>
</dl>
</div>
<div id="attachment_442" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-442 " src="http://bahnland.info/bahnland-hp/wp-content/uploads/bochum-hbf_klein-300x225.jpg" alt="bochum-hbf_klein" width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">Bochum Hbf</p></div>
<div id="attachment_443" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-443 " src="http://bahnland.info/bahnland-hp/wp-content/uploads/mulheim-hochhauser_klein-300x225.jpg" alt="mulheim-hochhauser_klein" width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">Mülheim an der Ruhr</p></div>
<dl></dl>
<div class="mceTemp mceIEcenter">
<dl>
<dt>Das Schienennetz ist dicht, gerade auch für den Güterverkehr, doch noch stärker ist das Ruhrgebiet durch seine Autobahnen und Schnellstraßen (mit den dazugehörigen Staus) geprägt. Es gibt durchaus zahlreiche Regional- und S-Bahnverbindungen, doch bei weitem nicht so luxuriös wie im Berliner Raum. Die Taktfrequenz liegt in der Regel bei 15 Minuten bzw. 30 Minuten (in Berlin eher 10 Minuten bzw. 20 Minuten). Die Straßenbahnen wurden ab der 1960er Jahre, ähnlich wie in West-Berlin, unter die Erde verlegt - weil es als modern galt und damit die Autos oben ungehinderte Fahrt haben sollten. Aus heutiger Sicht gelten Straßenbahnen wieder als fortschrittlicher. Mit den Regionalzügen kann man oft schon in 10 Minuten von einer Großstadt in die nächste wechseln, doch wer im Ruhrgebiet nicht in den großen Zentren wohnt, ist immer noch stark auf ein Auto angewiesen.</dt>
</dl>
</div>
<div id="attachment_445" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-445 " src="http://bahnland.info/bahnland-hp/wp-content/uploads/hagen-hbf_klein-300x225.jpg" alt="hagen-hbf_klein" width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">Hagen Hbf</p></div>
<div id="attachment_446" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-446 " src="http://bahnland.info/bahnland-hp/wp-content/uploads/stadtbibliothek_klein-300x225.jpg" alt="stadtbibliothek_klein" width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">Stadtbibliothek + Volkshochschule Bochum</p></div>
<dl></dl>
<div class="mceTemp mceIEcenter">
<dl>
<dt>Wer Städteurlaub im Ruhrgebiet machen möchte, braucht etwas Geduld, die Schönheiten des Reviers zu entdecken. Sie sind nicht gleich auf dem Präsentierteller. Aber es gibt sie: alte Industriedenkmäler, Stadtparks, Stauseen, Abraumhalden, die wie kleine Bergwipfel sind, zahlreiche Museen, Schlösser in den Randlagen&#8230;</dt>
</dl>
</div>
<div id="attachment_447" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-447 " src="http://bahnland.info/bahnland-hp/wp-content/uploads/stadtpark1_klein-300x225.jpg" alt="stadtpark1_klein" width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">Im Stadtpark, Bochum</p></div>
<div id="attachment_448" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-448 " src="http://bahnland.info/bahnland-hp/wp-content/uploads/stadtpark2_klein-300x225.jpg" alt="stadtpark2_klein" width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">Skulptur im Stadtpark</p></div>
<div class="mceTemp mceIEcenter">
<dl>
<dt></dt>
</dl>
</div>
<p>Den ganz besonderen Charme, weshalb der Ruhrpott definitiv eine Reise wert ist, machen aber seine Menschen aus. Seit einigen Jahrhunderten sind zahlreiche Menschen in den &#8220;Kohlenpott&#8221; gezogen: im 19. Jahrhundert viele Polen, im 20. Jahrhundert viele Türken. Dadurch ist eine herzliche, direkte Offenheit Fremden gegenüber für das Ruhrgebiet typisch. Und ein oft sehr entspannter, toleranter Umgang miteinander. Touristen gibt es weniger als in anderen vergleichbar großen Metropolen. Gerade dadurch bietet das Ruhrgebiet jedoch den Vorzug, echte Alltagsurbanität zu erleben statt in eine künstliche Welt des Tourismus einzutauchen.</p>
<p>Krister Volkmann</p>
<div id="attachment_449" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-449 " src="http://bahnland.info/bahnland-hp/wp-content/uploads/wanne-eickel-hbf_klein-300x225.jpg" alt="wanne-eickel-hbf_klein" width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">Wanne-Eickel Hbf</p></div>
<p>Mit dem Zug ist das Ruhrgebiet gut erreichbar, mit dem ICE ist man z.B. in 3h 30 min von Berlin aus in Bochum. Wer einen günstigen Sparpreis sucht, fährt von Potsdam am besten zunächst über Magdeburg nach Hannover (IC oder RE/IC), dann mit dem IC weiter nach Minden/Westfalen und von dort mit dem RE ins Ruhrgebiet. Das dauert zwar etwas länger, kostet aber dafür oft nur die Hälfte.</p>
<p>Ein gute und günstige Unterkunft ist das zentral gelegene Hotel/Hostel Aleppo in Bochum (mit Blick auf den Förderturm des Bergbaumuseums).</p>
<div id="attachment_456" class="wp-caption aligncenter" style="width: 235px"><img class="size-medium wp-image-456" src="http://bahnland.info/bahnland-hp/wp-content/uploads/forderturm-bei-nacht_klein-225x300.jpg" alt="forderturm-bei-nacht_klein" width="225" height="300" /><p class="wp-caption-text">Förderturm bei Nacht</p></div>
<p style="text-align: center;">

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		<title>Nachtzug Berlin-Malmö</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Jul 2011 21:28:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>krister</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[FernReisen]]></category>

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		<description><![CDATA[

Schweden ist näher als man denkt. Auch mit der Bahn. Von Berlin fährt in der Sommerzeit täglich ein Nachtzug nach Malmö und ebenso in der Gegenrichtung. Das Besondere dabei ist, dass der Zug mit einer Eisenbahnfähre von Sassnitz (Insel Rügen) nach Trelleborg an der schwedischen Südspitze verschifft wird. Auf dem Autodeck der Fähre sind Schienen [...]]]></description>
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<p>Schweden ist näher als man denkt. Auch mit der Bahn. Von Berlin fährt in der Sommerzeit täglich ein Nachtzug nach Malmö und ebenso in der Gegenrichtung. Das Besondere dabei ist, dass der Zug mit einer Eisenbahnfähre von Sassnitz (Insel Rügen) nach Trelleborg an der schwedischen Südspitze verschifft wird. Auf dem Autodeck der Fähre sind Schienen eingelassen, so dass die Eisenbahnwagen neben LKW und gewöhnlichen Autos auf dem Deck stehen. Früher gab es mehrere solche Eisenbahnfähren. Heute ist die Nachtzugverbindung zwischen Berlin und Malmö die einzig verbliebene an der deutschen Ostseeküste neben der traditionsreichen Vogelfluglinie, die den dieselbetriebenen ICE von Hamburg nach Kopenhagen zwischen Puttgarden auf Fehmarn und Rødby auf der dänischen Insel Lolland befördert.</p>
<div id="attachment_411" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-411" src="http://bahnland.info/bahnland-hp/wp-content/uploads/en300-klein-300x225.jpg" alt="Scandinavia Night Express" width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">Scandinavia Night Express</p></div>
<p>Anders als bei der ICE-Tagverbindung können die Passagiere im Nachtzug Berlin-Malmö (&#8221;Berlin Night Express&#8221; bzw. &#8220;Scandinavia Night Express&#8221;) während der Fährpassage im Zug bleiben, d.h. sie können weiterschlafen, und müssen nicht an Deck gehen (wenngleich dieses auch möglich ist). Der EuroNight-Zug wird von der staatseigenen schwedischen Bahngesellschaft SJ (abgeleitet von Statens Järnvagar) betrieben. Da die Entfernungen in Schweden groß sind, sind auch die Nachtzüge entsprechend komfortabel ausgestattet. Im EuroNight 300 und 301 gibt es Liege- und Schlafwagenabteile. Die Preise sind vergleichsweise günstig. Eine Überfahrt im Liegewagen kostet 89 Euro, mit Bahncard 66,80 Euro. Besonders günstig ist die Reservierung in Kombination mit einem Interrail-Pass. Dann kostet ein Liegeplatz nur 19 Euro, ein Schlafwagenplatz 39 Euro.</p>
<div id="attachment_413" class="wp-caption aligncenter" style="width: 235px"><img class="size-medium wp-image-413" src="http://bahnland.info/bahnland-hp/wp-content/uploads/en300-2-klein-225x300.jpg" alt="kurz vor der Abfahrt in Berlin Hbf (tief)" width="225" height="300" /><p class="wp-caption-text">kurz vor der Abfahrt in Berlin Hbf</p></div>
<div id="attachment_414" class="wp-caption aligncenter" style="width: 235px"><img class="size-medium wp-image-414" src="http://bahnland.info/bahnland-hp/wp-content/uploads/sovvagn-klein-225x300.jpg" alt="im Schlafwagen (= sovvagn)" width="225" height="300" /><p class="wp-caption-text">im Schlafwagen (= sovvagn)</p></div>
<p>Der Nachtzug startet um 22:31 Uhr in Berlin Hbf und kommt um 08:01 Uhr in Malmö Central an. Malmö ist die drittgrößte Stadt Schwedens und schon für sich eine Reise wert. Von dort hat man zahlreiche Verbindungen innerhalb Südschwedens: in das liebliche Schonen und die benachbarte Provinz Blekinge, in das wald- und seenreiche Småland oder entlang der westlichen Schärenküste in Richtung Göteborg. Besonders gut angeschlossen sind Kopenhagen und die dänische Hauptinsel Seeland, die über die imposante Öresundbrücke mit einem dichten Zugtakt verbunden sind. Mit dem schwedischen Hochgeschwindigkeitszug X 2000 ist man in viereinhalb Stunden in Stockholm. Züge fahren tagsüber im Stundentakt in die schwedische Hauptstadt. Die Preise für den X 2000 variieren stark entsprechend der Auslastung der Züge und dem Zeitpunkt der Buchung. Wer in Schweden längere Strecken zurücklegen möchte ist mit einem Interrail-Pass gut beraten: den gibt es - für alle Altersgruppen - auch für nur ein Land für eine bestimmte Anzahl von frei wählbaren Tagen innerhalb eines Monats.</p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-415" src="http://bahnland.info/bahnland-hp/wp-content/uploads/oresundstaget2-klein-300x225.jpg" alt="oresundstaget2-klein" width="300" height="225" /></p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-416" src="http://bahnland.info/bahnland-hp/wp-content/uploads/sj-express-klein-300x225.jpg" alt="sj-express-klein" width="300" height="225" /></p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-417" src="http://bahnland.info/bahnland-hp/wp-content/uploads/x2000-klein-300x225.jpg" alt="x2000-klein" width="300" height="225" /></p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-418" src="http://bahnland.info/bahnland-hp/wp-content/uploads/tagkompaniet-klein-300x225.jpg" alt="tagkompaniet-klein" width="300" height="225" /></p>
<p>Eine interessante Rundfahrtmöglichkeit ist die Kombination aus der Nachtzugverbindung Berlin-Malmö mit einer Tagrückreise über Kopenhagen und Hamburg, bei der man eine Fährpassage nachts von Sassnitz nach Trelleborg und tagsüber von Rødby nach Puttgarden hat. Für die Tagverbindung von Malmö/ Kopenhagen über Hamburg nach Berlin gibt es oft attraktive Angebote des Europa-Spezial-Tarifs.</p>
<p> </p>
<p>Krister Volkmann</p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-420" src="http://bahnland.info/bahnland-hp/wp-content/uploads/kalmar-slott-klein-300x225.jpg" alt="kalmar-slott-klein" width="300" height="225" /></p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-421" src="http://bahnland.info/bahnland-hp/wp-content/uploads/gavle-klein-300x225.jpg" alt="gavle-klein" width="300" height="225" /></p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-422" src="http://bahnland.info/bahnland-hp/wp-content/uploads/gavle2-klein-300x225.jpg" alt="gavle2-klein" width="300" height="225" /></p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-423" src="http://bahnland.info/bahnland-hp/wp-content/uploads/umealven-klein-300x225.jpg" alt="umealven-klein" width="300" height="225" /></p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-424" src="http://bahnland.info/bahnland-hp/wp-content/uploads/heinaseipaat-klein-300x225.jpg" alt="heinaseipaat-klein" width="300" height="225" /></p>
<div id="attachment_425" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-425" src="http://bahnland.info/bahnland-hp/wp-content/uploads/barn-och-djur-klein-300x225.jpg" alt="&quot;Zahme Tiere - wilde Kinder&quot;" width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">&quot;Zahme Tiere - wilde Kinder&quot;</p></div>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-426" src="http://bahnland.info/bahnland-hp/wp-content/uploads/kyrkan-klein-300x225.jpg" alt="kyrkan-klein" width="300" height="225" /></p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-427" src="http://bahnland.info/bahnland-hp/wp-content/uploads/umealven2-klein-300x225.jpg" alt="umealven2-klein" width="300" height="225" /></p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-428" src="http://bahnland.info/bahnland-hp/wp-content/uploads/sommarkonsert-klein-300x225.jpg" alt="sommarkonsert-klein" width="300" height="225" /></p>

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		<title>Mit dem Rad durch den Spreewald</title>
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		<pubDate>Sat, 09 Apr 2011 13:23:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>krister</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Nahverkehr]]></category>

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Wenn im Sommer 2011 die Strecke zwischen Königs Wusterhausen und Lübbenau modernisiert ist, kann man vom Zentrum Berlins in einer Stunde und 15 Minuten den Bahnhof Lübbenau erreichen. Ähnlich wie in Griebnitzsee gibt es dort einen Fahrkartenschalter mit Fahrradverleih unter dem Namen „Spreewelten&#8221;. Der Ort eignet sich gut für einen Ausflug in den Spreewald. Schnell [...]]]></description>
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<p>Wenn im Sommer 2011 die Strecke zwischen Königs Wusterhausen und Lübbenau modernisiert ist, kann man vom Zentrum Berlins in einer Stunde und 15 Minuten den Bahnhof Lübbenau erreichen. Ähnlich wie in Griebnitzsee gibt es dort einen Fahrkartenschalter mit Fahrradverleih unter dem Namen „Spreewelten&#8221;. Der Ort eignet sich gut für einen Ausflug in den Spreewald. Schnell gelangt man zum Hafen mit den Anlegestellen für die typischen Spreekähne und kann von dort aus einem Fließ folgend nach Leipe/ Lipje fahren. Sofort ist man mitten in der Natur in dichtem Wald, durchschnitten von kleineren und größeren Wasserläufen, die man über steile Brücken überquert.</p>
<div id="attachment_401" class="wp-caption aligncenter" style="width: 235px"><img class="size-medium wp-image-401" src="http://bahnland.info/bahnland-hp/wp-content/uploads/spreewaldflies-klein-225x300.jpg" alt="Spreewaldfließ" width="225" height="300" /><p class="wp-caption-text">Spreewaldfließ</p></div>
<p>In Leipe treffen mehrere Wasserwege aufeinander. Mehrere Gaststätten laden zu einer Pause ein. Eine südliche Route führt von hier über die Dubkower Mühle nach Burg/ Borkowy, so etwas wie das Herz des Spreewalds. Hier kann man zum Beispiel die Töpferstübchen Möbert besuchen. Um nicht denselben Weg zurück zu radeln, empfiehlt sich die nördliche Route über Waldschlösschen. So gelangt man wieder nach Leipe und kommt wieder in den dichten Wald Richtung Lübbenau. Kurz vor Lübbenau besteht Gelegenheit für einen Abstecher in das Spreewalddorf Lehde/ Lědy mit einem Freilichtmuseum und einem Gurkenmuseum. Zurück in Lübbenau/ Ljubnow warten ein herrschaftliches Schloss, eine kleine Altstadt und ein quirliger Marktplatz am Hafen.</p>
<div id="attachment_402" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-402" src="http://bahnland.info/bahnland-hp/wp-content/uploads/spreewaldkahn-klein-300x225.jpg" alt="Spreewaldkahn" width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">Spreewaldkahn</p></div>
<p>Mit der Kombination Bahn (z.B. Brandenburg-Ticket) und Fahrradverleih ist ein erlebnisreicher Ausflug in den Spreewald auch ohne Auto gut machbar. Die beschriebene Route hat eine Länge von ca. 30 km.</p>
<p>Krister Volkmann</p>
<div id="attachment_403" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-403" src="http://bahnland.info/bahnland-hp/wp-content/uploads/spreewaldradweg-klein-300x225.jpg" alt="Spreewaldradweg" width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">Spreewaldradweg</p></div>

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		<title>Mit Tempo 320 nach Paris</title>
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		<pubDate>Sat, 09 Apr 2011 12:38:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>krister</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Autoren auf Reisen]]></category>

		<category><![CDATA[FernReisen]]></category>

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		<description><![CDATA[


Seit 2007 gibt es die deutsch-französische Hochgeschwindigkeitsverbindung zwischen Frankfurt/ Stuttgart/ Mannheim und Paris, die im Wechsel von TGV und ICE befahren wird. Auf deutscher Seite schlängeln sich die Züge noch relativ verhalten durch den Pfälzerwald. Auf französischem Territorium drehen die Züge dann voll auf und erreichen mit 320 km/h ihre Höchstgeschwindigkeit.
Die Fahrt mit dem ICE [...]]]></description>
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<p>Seit 2007 gibt es die deutsch-französische Hochgeschwindigkeitsverbindung zwischen Frankfurt/ Stuttgart/ Mannheim und Paris, die im Wechsel von TGV und ICE befahren wird. Auf deutscher Seite schlängeln sich die Züge noch relativ verhalten durch den Pfälzerwald. Auf französischem Territorium drehen die Züge dann voll auf und erreichen mit 320 km/h ihre Höchstgeschwindigkeit.</p>
<p>Die Fahrt mit dem ICE war für mich ein eindrucksvolles Erlebnis. Er fährt so ruhig, dass 200 km/h einem geradezu wie ein Schneckentempo erscheinen. Bei über 300 km/h donnert er jedoch schon durch die Landschaft und da merkt man, mit welch enormer Geschwindigkeit man die Landschaften links und rechts durchschneidet (die Strecke ist auf französischer Seite gänzlich von einem Sicherheitszaun umgeben). Wenn dann die Tempoanzeige die 300-Marke überschreitet, wird einem doch etwas ehrfürchtig zu Mute. Man merkt, dass dies keine alltägliche Zugreise ist.</p>
<p>Eindrucksvoll ist jedoch nicht nur das Tempo, sondern auch die Internationalität in dem Zug. Die Passagiere stammen aus allen Kontinenten, man sieht z.B. chinesische Familien und Araber in ihren Gewändern. Ein bunter Treffpunkt ist auch das Bord-Bistro, das von der Einrichtung her jedoch nicht so sehr für einen langen Aufenthalt als vielmehr für eine kurze Stippvisite ausgelegt ist.</p>
<p>Die ungezwungene, wie selbstverständlich wirkende Vermischung von französischen und deutschen Sprachfetzen - das Zugpersonal besteht zum Beispiel aus einem gemischten Team von DB und SNCF - ist für mich dann ein zweiter Grund für ehrfürchtiges Staunen. Selten habe ich auf so engem Raum so deutlich erlebt, wie eng und wie unaufgeregt Deutsche und Franzosen heutzutage miteinander verbunden sind. Nach einer so langen, Generationen währenden erbitterten Feindschaft mit schrecklichen Kriegen ist die routiniert-gelassen wirkende Atmosphäre in dem Zug für mich tatsächlich sehr bewegend.</p>
<p>Krister Volkmann</p>

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		<item>
		<title>Inlandsbanan - mit dem Zug in den hohen Norden</title>
		<link>http://bahnland.info/inlandsbanan-mit-dem-zug-in-den-hohen-norden/355/</link>
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		<pubDate>Wed, 07 Jul 2010 12:45:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>krister</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Autoren auf Reisen]]></category>

		<category><![CDATA[FernReisen]]></category>

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Von Mora in Dalarna, dem kulturellen wie auch geografischen Herzen Schwedens, führt die Inlandsbanan über 1.000 km langsam aber unbeirrt immer weiter in den wilden, fast menschenleeren Norden, um schließlich 100 km nördlich des Polarkreises in Gällivare zu enden. Die Inlandsbahn wurde von 1907 bis 1937 etappenweise gebaut, um die küstenfernen Gebiete in Nordschweden zu [...]]]></description>
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<div id="attachment_360" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-360" src="http://bahnland.info/bahnland-hp/wp-content/uploads/swe_barenstopp-300x225.jpg" alt="Mit der Inlandsbanan in den Norden" width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">Mit der Inlandsbanan in den Norden</p></div>
<p>Von Mora in Dalarna, dem kulturellen wie auch geografischen Herzen Schwedens, führt die Inlandsbanan über 1.000 km langsam aber unbeirrt immer weiter in den wilden, fast menschenleeren Norden, um schließlich 100 km nördlich des Polarkreises in Gällivare zu enden. Die Inlandsbahn wurde von 1907 bis 1937 etappenweise gebaut, um die küstenfernen Gebiete in Nordschweden zu erschließen und die dortigen Rohstoffreichtümer - Holz, Erze und Wasserkraft - wirtschaftlich besser zu nutzen. Norrland sollte blühen! Tatsächlich verlor die Bahnstrecke nach dem Zweiten Weltkrieg jedoch schnell an Bedeutung, da auch im Norden das Straßennetz ausgebaut wurde und der Autoverkehr (Pkw, Lkw und Bus) in der Folgezeit stark zunahm. Die Erze aus den Gruben in Kiruna, Svappavaara, Gällivare und Malmberget werden vor allem über die wesentlich leistungsfähigere Erzbahn ins norwegische Narvik bzw. den schwedischen Hafen in Luleå transportiert. Die traditionelle Holzflößerei auf den Flüssen wurde immer mehr auf den Lkw-Transport verlagert. Und für die Menschen wurden zunehmend der Bus und vor allem das eigene Auto interessanter. Seit den 1990er Jahren erfährt die Inlandsbanan jedoch dank des Engagements und Zukunftsglaubens der dortigen Menschen mit einer Mischung aus Fracht- und Touristenverkehr eine Art Revival.</p>
<div id="attachment_361" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-361" src="http://bahnland.info/bahnland-hp/wp-content/uploads/swe_guterzug-300x225.jpg" alt="Ein Güterzug bringt Fracht in den Süden" width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">Ein Güterzug bringt Fracht in den Süden</p></div>
<p>Die historische Inlandsbanan führt von Mora noch rund 300 km weiter in den Süden bis nach Kristinehamn am Nordufer des Vänernsees, doch findet hier die Personenbeförderung heutzutage mit dem Bus statt. Wer die Strecke mit dem Zug bereisen möchte, startet im Süden in Mora. Mora ist ein Begriff in Schweden. Es liegt mitten in Dalarna am Nordufer des Siljan-Sees, eine Gegend, die als typisch schwedisch gilt und wo im Juni zahlreiche Touristen hinreisen, um das schwedische Midsommar zu feiern. Von hier kommen auch die bekannten Holzpferde, das <em>dalahästen</em>. Die rote Farbe der schwedischen Holzhäuser,<em> Falu rödfärg</em>, stammt aus den Kupfergruben in Falun, ebenfalls in Dalarna gelegen. In Mora endet zudem der traditionsreiche, 90 km lange Volksskilauf <em>Vasaloppet</em>. Und der schwedische Landschaftsmaler Anders Zorn stammt ebenfalls aus Mora.</p>
<div id="attachment_362" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-362" src="http://bahnland.info/bahnland-hp/wp-content/uploads/swe_startschild-300x225.jpg" alt="Startpunkt der Inlandsbanan in Mora" width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">Startpunkt der Inlandsbanan in Mora</p></div>
<p>Am Siljan-See ist die Landschaft eher lieblich mit kleinen, gepflegten Dörfern: rote Holzhäuser, Sommerblumen am Wegrand, Mittsommerstangen. Am Horizont erheben sich allerdings schon sanft die Berge. Kurz nachdem der Zug der Inlandsbanan den Ort verlassen hat, gelangt man jedoch in eine karge Gegend: Orsa Finnmark. Die Finnmarken heißen so, weil im 17. Jahrhundert die so genannten Waldfinnen (<em>skogsfinnar</em>) in entlegene Gegenden in Mittelschweden zogen, um hier von der Brandrodungslandwirtschaft zu leben. Auch heute sind die <em>finnskogar</em>, die Finnenwälder, noch raue Landschaften, in denen manche finnischen Ortsnamen an die früheren Bewohner erinnern. Der Zug hält auf einer Brücke, damit die Zugreisenden einen Wasserfall mit Flößerrinne fotografieren können.</p>
<div id="attachment_363" class="wp-caption aligncenter" style="width: 235px"><img class="size-medium wp-image-363" src="http://bahnland.info/bahnland-hp/wp-content/uploads/swe_wasserfall-225x300.jpg" alt="Wasserfall mit Flößerrinne" width="225" height="300" /><p class="wp-caption-text">Wasserfall mit Flößerrinne</p></div>
<p>Weiter geht die Fahrt durch Härjedalen, eine Grenzregion mit engen Kontakten nach Norwegen. Die Einwohnerdichte beträgt hier 1 Einwohner/ km². Der Zug hält an, um eine ehemalige Bärenhöhle besichtigen zu können. Hier ist mit 524 m auch der höchste Punkt der Eisenbahnlinie. An manchen Stationen macht der Zug länger Halt. Die Passagiere steigen aus und können in Ruhe etwas essen oder trinken (die Bestellungen werden vom Zugpersonal per Funk an das Gastlokal mitgeteilt, so dass bei der Ankunft alles fertig ist) oder die Gegend besichtigen. Nach 20 oder 30 Minuten steigen alle wieder ein und der Zug setzt die Reise in den Norden fort.</p>
<div id="attachment_364" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-364" src="http://bahnland.info/bahnland-hp/wp-content/uploads/swe_weitesland-300x225.jpg" alt="Durch Härjedalen" width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">Durch Härjedalen</p></div>
<div id="attachment_365" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-365" src="http://bahnland.info/bahnland-hp/wp-content/uploads/swe_proviantstopp-300x225.jpg" alt="Proviantstopp" width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">Proviantstopp</p></div>
<p>Nach gut sieben Stunden Zugfahrt trifft die Inlandsbanan um 20:50 Uhr in Östersund ein. Der Hauptort in der Provinz Jämtland ist im Sommer wie im Winter ein beliebter Urlaubsort. Direkt vor der Stadt erstreckt sich der riesige Storsjön, der Bootsfahrer lockt. Dahinter erheben sich die nun schon wilderen, hier und da weiß gefleckten Berge in Richtung Åre, einem bedeutenden Skizentrum. Durch Östersund verläuft auch die Bahnlinie nach Trondheim, eine der wenigen Querverbindungen im Norden Skandinaviens.</p>
<div id="attachment_366" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-366" src="http://bahnland.info/bahnland-hp/wp-content/uploads/swe_storsjo-300x225.jpg" alt="Abendsonne am Storsjön" width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">Abendsonne am Storsjön</p></div>
<p>Am nächsten Morgen geht es früh weiter. Um 7:15 Uhr startet der Schienenbus in Östersund. Mit gleichmäßigen 75 km/h bewegt er sich immer weiter in den hohen Norden. Zunächst ist die Strecke etwas eintönig. Viel dichter Wald. Doch dann öffnet sich die Landschaft. Es gibt ausgedehnte, offene Moore, lichte Kiefernwälder auf kargen Böden, lang gestreckte Seen, mächtige Flüsse und immer wieder Berge am Horizont. Ein paar menschliche Spuren gibt es ebenfalls: die manchmal sehr schmucken Bahnhofsgebäude, manchmal jedoch auch nur eine Schutzhütte, an der man eine Anzeigekelle herausdreht, um dem herannahenden Zug mitzuteilen, dass man einsteigen möchte. Irgendwo ist auch ein ehemaliges Gefängnis mitsamt Hotel, in dem die Besucher der Insassen übernachten mussten, da die Anreise so weit war. Heutzutage befindet sich in den Gebäuden ein großes Callcenter.</p>
<div id="attachment_367" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-367" src="http://bahnland.info/bahnland-hp/wp-content/uploads/swe_ambahnhof-300x225.jpg" alt="Kurze Pause am Bahnhof" width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">Kurze Pause am Bahnhof</p></div>
<div id="attachment_368" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-368" src="http://bahnland.info/bahnland-hp/wp-content/uploads/swe_schienen-300x225.jpg" alt="Und weiter in Richtung Norden" width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">Und weiter in Richtung Norden</p></div>
<p>Dann überqueren wir die Grenze nach Lappland. Immer tiefer gelangen wir in das Siedlungsgebiet der Samen mit den Zentren Arvidsjaur und Jokkmokk - schon die fremdartigen Ortsnamen deuten an, wer hier von Alters her gelebt hat. Ab und zu muss der Zug anhalten, weil Rentiere auf den Schienen stehen. In der Regel verschwinden sie jedoch schnell im Wald.</p>
<div id="attachment_369" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-369" src="http://bahnland.info/bahnland-hp/wp-content/uploads/swe_rentiere-300x225.jpg" alt="Rentiere auf den Schienen" width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">Rentiere auf den Schienen</p></div>
<p>In diesem nördlichen Teil der Strecke befinden sich auch zwei Museen: das Inlandsbanan-Museum in Sorsele und das Rallarmuseum in Moskosel, in dem an die Bauarbeiter der Eisenbahn (<em>rallare</em> auf schwedisch) erinnert wird. Kurze Zeit später erreicht der Zug den ungebändigten Piteälv, über den eine kombinierten Eisenbahn- und Straßenbrücke führt, das heißt die Schienen verlaufen hier zugleich auf der Autofahrbahn.</p>
<div id="attachment_370" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-370" src="http://bahnland.info/bahnland-hp/wp-content/uploads/swe_pitealv-300x225.jpg" alt="Piteälven" width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">Piteälven</p></div>
<div id="attachment_376" class="wp-caption aligncenter" style="width: 235px"><img class="size-medium wp-image-376" src="http://bahnland.info/bahnland-hp/wp-content/uploads/swe_brucke-225x300.jpg" alt="Eisenbahn-Straßen-Brücke über den Piteälv" width="225" height="300" /><p class="wp-caption-text">Eisenbahn-Straßen-Brücke über den Piteälv</p></div>
<p>Gegen Abend hält der Zug kurz am Polarkreis. Dann geht es weiter, vorbei an Porjus, wo schon seit 100 Jahren der Luleälv gestaut wird, um Schwedens drittgrößtes Kraftwerk zu speisen (unter anderem hier begann die Geschichte des Energiekonzerns Vattenfall, zu deutsch „Wasserfall&#8221;). Jetzt rast der Zug auf die Endstation zu. Um 21:49 Uhr treffen wir in Gällivare ein.</p>
<div id="attachment_371" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-371" src="http://bahnland.info/bahnland-hp/wp-content/uploads/swe_gallivare-station-300x225.jpg" alt="Gällivare - 1313 km von Stockholm, 359 Meter über dem Meer" width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">Gällivare - 1313 km von Stockholm, 359 Meter über dem Meer</p></div>
<p>In Gällivare befindet sich eine der großen Eisenerzgruben Nordschwedens (neben Kiruna). Lange Erzzüge durchfahren Tag und Nacht den Ort auf dem Weg zu den Häfen, wo das Erz verschifft wird. Vor den Toren des Ortes liegt der Berg Dundret, von dem man bei gutem Wetter ein Elftel Schwedens überblicken kann, ein Territorium noch größer als das Land Brandenburg. Der Berg wird auch gerne genutzt, um die Mitternachtssonne zu beobachten. Hier endet die Reise mit der Inlandsbanan, bzw. wer will, kann von hier aus natürlich wieder dieselbe Strecke zurückfahren. Ansonsten führt die schnellere Strecke  über Boden und dann weiter mit der nördlichen Stammbahn entlang der Küste nach Stockholm.</p>
<div id="attachment_372" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-372" src="http://bahnland.info/bahnland-hp/wp-content/uploads/swe_gallivare-by-night-300x225.jpg" alt="Gällivare by night (22. Juni)" width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">Gällivare by night (22. Juni)</p></div>
<p>Die Inlandsbanan akzeptiert die InterRail-Karte. Wer aus Deutschland anreist, kann mit diesem Angebot relativ kostengünstig auch die nicht gerade kurze Anreise von Dänemark/ Südschweden mit abdecken. Obwohl die Inlandsbanan ein überwiegend touristisches Angebot ist, entsprechen die Preise entlang der Strecke (Essen, Unterkunft) dem allgemeinen schwedischen Niveau und sind kein Privileg für Luxusreisende.</p>
<p>Krister Volkmann</p>
<div id="attachment_373" class="wp-caption aligncenter" style="width: 235px"><img class="size-medium wp-image-373" src="http://bahnland.info/bahnland-hp/wp-content/uploads/swe_mitternacht-dundret-225x300.jpg" alt="Mitternacht auf dem Dundret" width="225" height="300" /><p class="wp-caption-text">Mitternacht auf dem Dundret</p></div>

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		<title>Ljubljana</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Mar 2010 18:35:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>krister</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Autoren auf Reisen]]></category>

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Warum Ljubljana? Weil es die Hauptstadt Sloweniens ist&#8230; Weil das slowenische Parlament aus zwei Kammern besteht, von denen sich die zweite nicht - wie in Deutschland und anderen föderalen Staaten - aus Repräsentanten der Gliedstaaten zusammensetzt, sondern - und das ist für eine westliche Demokratie schon sehr ungewöhnlich - die Vertretung der verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen [...]]]></description>
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<div id="attachment_341" class="wp-caption aligncenter" style="width: 235px"><img class="size-medium wp-image-341" src="http://bahnland.info/bahnland-hp/wp-content/uploads/slo_lj-burg-225x300.jpg" alt="Die drei Brücken (Tromostovje) mit Burg (Grad)" width="225" height="300" /><p class="wp-caption-text">Die Drei Brücken (Tromostovje) mit Burg (Grad)</p></div>
<p>Warum Ljubljana? Weil es die Hauptstadt Sloweniens ist&#8230; Weil das slowenische Parlament aus zwei Kammern besteht, von denen sich die zweite nicht - wie in Deutschland und anderen föderalen Staaten - aus Repräsentanten der Gliedstaaten zusammensetzt, sondern - und das ist für eine westliche Demokratie schon sehr ungewöhnlich - die Vertretung der verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen organisiert: Arbeitgeber, Arbeitnehmer, Bauern/Handel/Handwerk/freie Berufe, nicht-kommerzielle Tätigkeiten und lokale Interessen&#8230; Weil in einem provokativen Büchlein für uns ein gesellschaftliches Zukunftsmodell beschrieben wird, „ein Modell-Land [das] man sich zwischen Chile und Slowenien denken [kann], also zwischen einem lateinamerikanischen Land mit manchen europäischen Zügen und einem osteuropäischen Land, das sich westeuropäischen Verhältnissen nähert. [...] Das osteuropäische Land [...] hat ein Bruttoinlandsprodukt, das zwischen dem westeuropäischen und dem lateinamerikanischen Schnitt liegt. Die Slowenen sind etwa so zufrieden wie die Deutschen und die Franzosen. Nirgends in Osteuropa gibt es so wenig Korruption in Slowenien. Und das Land erlebt seit 1991 eine Entwicklung ohne allzu scharfe Aufspaltung in Reiche und Arme.&#8221; Slowenien ist sehr viel näher als Chile. Man kann von Potsdam aus mit dem Zug dorthin reisen. Deshalb Slowenien. Deshalb Ljubljana.</p>
<div id="attachment_342" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-342" src="http://bahnland.info/bahnland-hp/wp-content/uploads/slo_ec211-300x225.jpg" alt="EuroCity 211 Villach-Beograd" width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">EuroCity 211 Villach-Beograd</p></div>
<p>Mit dem Nachtzug geht es gegen 22 Uhr von Potsdam nach München, wo man am nächsten Morgen gegen 7 Uhr ankommt. Nach einer guten Stunde Aufenthalt, die man für einen Kaffee mit Frühstücksbrot nutzen kann, geht es mit dem EC 111 Richtung Belgrad weiter. An diesem Morgen fallen die Kurswagen nach Slowenien, Kroatien und Serbien jedoch ganz kurzfristig aus. Das ist aber nicht so schlimm. Der EC fährt immerhin nach Klagenfurt. Und in Villach hat man Anschluss an den EC 211 nach Belgrad. Geplante Ankunft in Ljubljana ist 14:30 Uhr.</p>
<div id="attachment_338" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-338" src="http://bahnland.info/bahnland-hp/wp-content/uploads/slo_nordalpen-300x225.jpg" alt="Nordalpen" width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">Nordalpen</p></div>
<p>Von München aus ist man in anderthalb Stunden in Salzburg. Bei der Überfahrt über die Salzach hat man kurz einen imposanten Blick auf die Mozartstadt. Dann beginnt eine Fahrt durch die beeindruckende Bergwelt Österreichs. Bereits kurz nach Salzburg fährt man durch enge Schluchten.  Hinter St. Johann im Pongau verlässt der Zug das Salzachtal und nachdem man den Klammsteintunnel passiert hat, gelangt man in das Gasteinertal mit vielen schneebedeckten Gipfeln auf beiden Seiten. Der Zug passiert den berühmten Wintersportort Bad Gastein, um wenig später durch den über 8 km langen Tauerntunnel auf die Südseite zu queren. Gerade noch war es ein schöner, sonniger Frühlingstag, nach mehreren Minuten Tunnelfahrt auf einmal: tief hängende Wolken und Nieselregen. Ein enormes Erlebnis, wie man nach wenigen Minuten in einer völlig anderen Welt auftaucht. Das Eisenbahnstück zwischen Mallnitz-Obervellach und Spittal-Millstättersee ist für mich der aufregendste Abschnitt auf der gesamten Bahnfahrt, man durchfährt eine sehr menschenleere, raue Gegend.</p>
<div id="attachment_340" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-340" src="http://bahnland.info/bahnland-hp/wp-content/uploads/slo_sudalpen-300x225.jpg" alt="Südalpen" width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">Südalpen</p></div>
<p>Dann wird es wieder etwas lieblicher, wir gelangen nach Villach. Dort erwarten uns drei Wagen des EC nach Belgrad. Noch einige Kilometer durch Österreich, bald fahren wir in den Karawankentunnel ein, ebenfalls ca. 8 km lang, und dann sind wir in Jesenice - Slowenien! Nieselregen, man sieht nicht viel, nur die türkisfarbene, energiegeladene Save, entlang derer die Zugstrecke verläuft, vorbei an Bled, Kranj und Škofja Loka, schließlich Ljubljana.</p>
<div id="attachment_345" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-345" src="http://bahnland.info/bahnland-hp/wp-content/uploads/slo_kaffeetasse-300x225.jpg" alt="Im Speisewagen der Serbischen Eisenbahnen (Železnice Srbije)" width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">Im Speisewagen der Serbischen Eisenbahnen (Železnice Srbije)</p></div>
<p><a name="search"></a><a name="main"></a> Das Wetter klart auf, ein Burek (Blätterteigtasche mit Fleisch oder Schafskäse gefüllt) zur Stärkung und dann in die Altstadt. Am <em>Prešernov trg, </em>dem runden Platz zu Ehren des Dichters France Prešeren, laufen mehrere Straßen sternförmig am Ufer des Flusses Ljubljanica zusammen. Hier pulsiert das Leben und man taucht sofort in die mediterran angehauchte Lebendigkeit der Stadt ein. Auf der anderen Flussseite ist die Touristeninformation, die jeden Tag lange geöffnet hat und wo man sich zu unterschiedlichsten Dingen Rat holen kann. Eine erste Unterkunft finde ich in einem Hostel am Ufer der Ljubljanica (H2ostel, Petkovškovo nabrežje 47). Die Lage ist ruhig, und zugleich hat man in unmittelbarer Nähe die Altstadt mit vielen Boutiquen und zahllosen Cafés und Bars entlang des Flusses.</p>
<div id="attachment_343" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-343" src="http://bahnland.info/bahnland-hp/wp-content/uploads/slo_ljubljanica-300x225.jpg" alt="An der Ljubljanica: Cankarjevo Nabrežnje" width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">An der Ljubljanica: Cankarjevo Nabrežnje</p></div>
<p>Am nächsten Tag, Samstag, ist Markttag. Auf der gegenüberliegenden Flussseite, auf dem <em>Vodnikov trg</em>, drängen sich die Marktstände mit Gemüse und Obst, Brot, Käse und Wurst, Kunsthandwerk, Blumen und, an diesem Wochenende, Olivenzweige und bunte Dekorblumen als Osterschmuck. Das warme Wetter lädt dazu ein, mit einem Kaffee dem Markttreiben zuzuschauen. Dann wechsele ich meine Unterkunft ins „Botschaftsviertel&#8221;, wo ein weiteres einladendes Hostel liegt (Vila Veselova, Veselova 14). Dort treffe ich ein spanisches Paar, das mir anbietet, mich im Auto mit nach Bled zu nehmen. Ohne genau zu wissen, was mich in diesem Bled erwartet, nehme ich dieses freundliche Angebot („Bled sollte man gesehen haben&#8221;) gerne an.</p>
<div id="attachment_346" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-346" src="http://bahnland.info/bahnland-hp/wp-content/uploads/slo_osterblumen-300x225.jpg" alt="Auf dem Markt: Olivenzweige und Osterblumen" width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">Auf dem Markt: Olivenzweige und Osterblumen</p></div>
<p>Auf der Autobahn in Richtung Norden hat man an einer Stelle einen Blick auf den sonnenbeschienenen Triglav, den höchsten, mystisch verklärten Berg Sloweniens. Schon bei der Anfahrt auf Bled merkt man, hier handelt es sich um eine der touristischen Hauptattraktionen des Landes. Die Szenerie ist tatsächlich spektakulär: ein malerischer See, in der Mitte eine Insel mit einer Kirche, am Rand ein Berg mit Burg, alles eingerahmt von mächtigen, schneebedeckten Bergen. An einer Stelle ist ein Bootsverleih. Für 15 Euro die Stunde kann man ein kräftiges, hölzernes Ruderboot ausleihen und zur Insel rudern. Der Regen hat aufgehört, die Sonne bricht hervor. Ein atemberaubender Moment.</p>
<div id="attachment_344" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-344" src="http://bahnland.info/bahnland-hp/wp-content/uploads/slo_bled-300x225.jpg" alt="Bled" width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">Bled</p></div>
<p><a name="search1"></a><a name="main1"></a> Zurück in Ljubljana trifft sich, angestoßen durch meine spanischen Reisebegleiter, ein kleiner Kreis von couchsurfing-Menschen. Ein Ljubljaner (wie heißen die Einwohner der Stadt? - früher hätte man wohl „Laibacher&#8221; gesagt) zeigt uns freundlicherweise einige spezielle Ecken in der Altstadt. Ein sehr kosmopolitanes Zusammentreffen, das irgendwie auch zu der Stadt passt. Am Abend schließlich noch ein Panoramablick von der Burg, die sich auf einem Berg direkt neben der Altstadt erhebt. Wieder die weiß glänzenden Berge rundherum - wie man auch immer wieder mal einen überraschenden Blick auf ein Gebirgsfragment zwischen den Häuserschluchten erhascht. Unser einheimischer „Tourguide&#8221; hat das Restaurant Sokol (Ciril Metodov trg 18) für ein Abendessen empfohlen. So treffen sich auch einige der Gruppe abends in diesem rustikalen Ambiente mit deftiger slowenischer Küche.</p>
<div id="attachment_347" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-347" src="http://bahnland.info/bahnland-hp/wp-content/uploads/slo_trnovo-300x225.jpg" alt="Gärten im Stadtteil Trnovo" width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">Gärten im Stadtteil Trnovo</p></div>
<p>Am Sonntag steht ein Ausflug in das Küstenstädtchen Piran auf dem Programm. Die Bilder in den Prospekten wecken italienisch-verspielte Assoziationen. Auch im Hostel empfahlen alle, die schon dort waren, einen Besuch in diesem 140 km entfernten Adriaort. - Aber das Wetter ist zu schön. Zu schön, um insgesamt 5 Stunden im Bus zu sitzen (Hin- und Rückfahrt), auch wenn die Fahrt in einem slowenischen Überlandbus (ein typisches Verkehrsmittel auf Fernstrecken) bestimmt interessant wäre. Zunächst geht es auf den Flohmarkt am Flussufer. Dann leihe ich mir ein Fahrrad. In der Saison ist ein Rad gut erhältlich beim Tourist Information Centre, doch dort ist heute geschlossen. Zum Glück bekomme ich eins im Pub „Cutty Sark&#8221;. Hinaus in die weite Welt! Genauer gesagt ins <em>Ljubljansko barje</em>, das Moor von Ljubljana. Dort gibt es eine sehenswerte Kirche des Architekten Jože Plečnik, der an vielen Stellen das Stadtbild geprägt hat. Doch das eigentlich Erlebenswerte an dem Moor ist die Natur, wiederum eingerahmt von mittelhohen bis hohen Bergen. Auf dem Rückweg in die Stadt komme ich im Stadtteil Trnovo vorbei, wo es seit Generationen mitten in der Stadt kleine Gärten gibt, deren Früchte unter anderem auf dem Markt angeboten werden. In der <em>Trubarieva cesta</em> liegt ein kleines Restaurant, in dem zu günstigen Preisen die besonderen Landesspezialitäten gekocht werden. Als Alternative zu den oft elegant wirkenden Cafés entlang der Ljubljanica bieten sich die Bars im studentischen Viertel rund um den <em>Borštnikov trg</em> an.</p>
<div id="attachment_348" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-348" src="http://bahnland.info/bahnland-hp/wp-content/uploads/slo_barje-300x225.jpg" alt="Mit dem Rad durchs Moor: Ljubljansko Barje" width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">Mit dem Rad durchs Moor: Ljubljansko Barje</p></div>
<p>Am nächsten Vormittag geht es zurück nach Potsdam. Auf der Hinfahrt hatte der österreichische Schaffner auf Nachfrage gewarnt, dass die Züge aus Serbien schnell mal Verspätung haben wegen der unvorhersehbaren Grenzabfertigung zwischen Serbien und Kroatien. Also fahre ich vier Stunden eher los - auch um noch jeweils zwei Stunden in Villach und in Salzburg Zeit zu haben. (In Salzburg sehe ich dann, dass die Kurswagen aus Belgrad mit dabei sind.)</p>
<div id="attachment_349" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-349" src="http://bahnland.info/bahnland-hp/wp-content/uploads/slo_radweg-300x225.jpg" alt="Radwegbeschilderung" width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">Radwegbeschilderung</p></div>
<p>Und das „Modell-Land&#8221;? Dazu war die Reise vielleicht doch noch etwas zu kurz. Bei genauerem Hinsehen lese ich zudem, dass es ja <em>zwischen</em> Chile und Slowenien liegen sollte, Slowenien also nur das eine Ende des Pols ist. Es wirkt sehr westeuropäisch. In Ljubljana gibt es viele gute Radwege - aber ebenso viele Autos (neue Kleinwagen). Die Preise unterscheiden sich nicht sehr von denen in Berlin, doch scheint der Wohlstand (auf den ersten Blick) relativ gleich verteilt zu sein, anders als der krasse Reich-Arm-Gegensatz im Zentrum von Salzburg. Manches hat mich an Finnland erinnert, beides sind kleine, gut funktionierende Länder. Die Aussage zur geringen Korruption erscheint mir sehr glaubwürdig. Ein weltoffener Blick scheint sich mit einem Bewusstsein für eigene Stärken zu verbinden. Kein radikales Gegenmodell, aber immerhin ein Gespür für „Wohlstand mit Maß&#8221;, das obszönem Reichtum eine Absage erteilt.</p>
<div id="attachment_350" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-350" src="http://bahnland.info/bahnland-hp/wp-content/uploads/slo_metelkovo-300x225.jpg" alt="Tür im Metelkova mesto" width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">Tür im Metelkova mesto</p></div>
<p>Die Fahrkarte gab es mit Bahncard 25 für 81 Euro plus zweimal 20 Euro für einen Liegeplatz.</p>
<p>Krister Volkmann</p>
<p>\\</p>
<p>Das Zitat stammt aus: Hans-Peter Gensichen: Armut wird uns retten. Geteilter Wohlstand in einer Gesellschaft des Weniger. Oberursel: Publik-Forum Verlag, 2009.</p>

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		<title>Im Herzen Großpolens: Poznań</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Dec 2009 05:58:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>krister</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Autoren auf Reisen]]></category>

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		<description><![CDATA[

Von Potsdam etwa so nah wie Hannover, liegt in der entgegengesetzten Richtung eine ebenfalls sehr bedeutsame Messestadt: Poznań, die historische Hauptstadt Großpolens (Wielkopolska). Mit dem Berlin-Warszawa-Express dauert die Fahrt dorthin 3 Stunden (von Berlin), gerade passend für einen Wochenendausflug mit der Bahn. Mit dem Europa-Spezial zahlt man im günstigsten Fall 19 Euro für einen Weg, [...]]]></description>
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<p>Von Potsdam etwa so nah wie Hannover, liegt in der entgegengesetzten Richtung eine ebenfalls sehr bedeutsame Messestadt: Poznań, die historische Hauptstadt Großpolens (<em>Wielkopolska</em>). Mit dem Berlin-Warszawa-Express dauert die Fahrt dorthin 3 Stunden (von Berlin), gerade passend für einen Wochenendausflug mit der Bahn. Mit dem Europa-Spezial zahlt man im günstigsten Fall 19 Euro für einen Weg, realistischer ist ein Preis von 29 Euro (mit Bahncard 25 noch einmal 25% weniger). Bei unserer Reise wurde gerade zwischen Berlin und Frankfurt gebaut, so dass wir für unser Geld noch mehr Zugfahrt bekommen haben, weil der Zug umgeleitet wurde und wir sowohl die Oder als auch die Warthe ausnahmsweise bei Kostrzyn überqueren konnten.</p>
<p>Bei der Ankunft am Hauptbahnhof in Poznań merkt man gleich, dass man im Wirtschaftszentrum Westpolens gelandet ist. Allzu charmant ist der erste Eindruck nicht. Und an Städte wie Krakau oder Danzig kommt Poznań natürlich nicht heran, wenn man einen touristischen Maßstab heranzieht. Dafür dauert die Anreise nicht so lange - und für ein erlebnisreiches Wochenende reicht es alle mal.</p>
<div id="attachment_299" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-299" src="http://bahnland.info/bahnland-hp/wp-content/uploads/poznan_glowny-300x225.jpg" alt="Poznań Glówny - Hauptbahnhof" width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">Poznań Główny - Posen Hauptbahnhof</p></div>
<p>Zunächst geht es zur Unterkunft. Da das Apartment-Hostel in der Innenstadt von Samstag auf Sonntag noch belegt ist, geht es für die erste Nacht ins Hotel Gaia (in der <em>Gajowa</em>-Straße), nahe an der Messe und direkt neben dem Zoo. Ein günstiges, angenehmes Drei-Sterne-Hotel, in dem es am nächsten Morgen ein üppiges polnisches Frühstücks-Buffet geben wird. Aber nun erst einmal schnell das Gepäck abgestellt und auf in die Stadt!</p>
<div id="attachment_313" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-313" src="http://bahnland.info/bahnland-hp/wp-content/uploads/10-11listopada892-300x225.jpg" alt="Berlin: 10-11 listopada 1989 &quot;Die Mauer ist kaputt&quot;" width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">Berlin in Poznań: &quot;Die Mauer ist kaputt&quot;</p></div>
<p>Über die Universitätsbrücke (<em>most Uniwersytecki</em>) gelangt man in Richtung Altstadt. Unter den 560.000 Einwohnern sind 120.000 Studierende, unter anderem an der Adam-Mickiewicz-Universität, an der Technischen und an der Medizinischen Universität sowie an der weithin sichtbaren <em>Uniwerzytet Economiczny</em>. Große Straßen, viel Verkehr, und dann, nach ein bisschen Fußweg: die Altstadt (<em>Stare Miasta</em>). Um einen nahezu quadratischen Marktplatz, den <em>Stary Rynek,</em> gruppieren sich dicht gedrängt die historischen Häuser. In der Mitte steht das Renaissance-Rathaus mit einem etwas eigenwilligen Stil sowie einige etwas schwerer definierbare flache Gebäude. Aktueller Eindruck: ein paar nette Ecken gibt es in Poznań anscheinend schon, mal sehen ob es auch für die nächsten zwei Tage noch reicht&#8230;</p>
<div id="attachment_300" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-300" src="http://bahnland.info/bahnland-hp/wp-content/uploads/staryrynek_fern-300x225.jpg" alt="Stary Rynek mit Rathaus" width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">Stary Rynek mit Rathaus</p></div>
<p>Jetzt erstmal etwas essen: Gleich am Rand des Altmarkts entdecken wir eine Milchbar (<em>bar mleczny</em>) in der <em>ul. Szkolna</em> - nichts wie rein. Besonders einladend wirken diese Milchbars nicht, dafür gibt es für wenige Złoty einheimische Speisen wie <em>pierogi, barszcz, bigos</em> und <em>naleśniki</em>. Man bestellt an der Kasse und wartet bis man aufgerufen wird. Irgendwie ist meine Bestellung untergegangen. Aber es strömen ständig neue Leute herein, und obwohl die Frauen in der Küche sehr schnell arbeiten, stehen immer ein paar Menschen an. So dauert es eine Weile bis ich auf meine noch ausstehende Bestellung aufmerksam machen kann. Aber dann gibt es schließlich die <em>pierogi z kapustą</em> (Kohlpiroggen) mit einem Glas heißer Milch.</p>
<div id="attachment_301" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-301" src="http://bahnland.info/bahnland-hp/wp-content/uploads/staryrynek_nah-300x225.jpg" alt="Häuser am Stary Rynek" width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">Häuser am Stary Rynek</p></div>
<p>Danach geht es weiter durch das Stadtzentrum. Auf dem Weg zur Kathedrale, dem Sitz des ersten polnischen Bischofs auf der Warthe-Insel, kommen wieder Bürogebäude und große Straßen in Sicht. Also dann doch lieber zurück in die Altstadt, wo es in einem kleinen, feinen Café am <em>Stary Rynek</em> neben vielen anderen Kaffeespezialitäten auch einen <em>kawa turecki</em>, einen türkischen Kaffee, auf der Speisekarte gibt. Wie schön! Serviert in einem dekorativen Glas empfinde ich das als sehr polnisch. Der Preis braucht sich dagegen vor deutschen Preisen nicht zu scheuen, aber warum auch?</p>
<div id="attachment_306" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-306" src="http://bahnland.info/bahnland-hp/wp-content/uploads/radschieber-300x225.jpg" alt="Radschieber" width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">Radschieber</p></div>
<p>Spät im November wird es schon früh dunkel. Die Gassen rund um den Marktplatz gewinnen dadurch mit der Straßenbeleuchtung noch an Charme. Und ich mache eine neue Entdeckung in der <em>Fara</em> (Pfarrkirche): Prunkvolle Barockkirchen können im spärlich beleuchteten Dunkel auf einmal ziemlich interessant werden, wenn man die Formen nur noch schemenhaft erahnen kann. Zumindest für jemanden, der mit der glänzenden Pracht des Barock nicht so viel anfangen kann, ist das eine bedenkenswerte Alternative für die Besichtigung.</p>
<div id="attachment_302" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-302" src="http://bahnland.info/bahnland-hp/wp-content/uploads/gasse_nacht-300x225.jpg" alt="Nächtliche Gasse" width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">Nächtliche Gasse</p></div>
<p>Am nächsten Tag scheint die Sonne. Es ist Sonntag, und da bietet sich ein Ausflug in die Umgebung an. Mit dem Bus geht es für 8 złoty nach Rogalin. Der Busbahnhof (<em>dworzec PKS</em>) ist zentral gelegen. Anders als in Deutschland umgibt hier auch die Busbahnhöfe mit ihren vielen Bussteigen und dem großen Fahrplan mit Zielen im ganzen Land ein wenig das Flair der großen weiten Welt, das man sonst vor allem an bedeutenden Hauptbahnhöfen empfindet. Aber Rogalin ist nur 26 km entfernt, und so fahren wir mit einem alten, gemütlichen Bus schunkelnd durch die ziemlich verbaute Umgebung von Poznań.</p>
<div id="attachment_305" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-305" src="http://bahnland.info/bahnland-hp/wp-content/uploads/dworzec_pks-300x225.jpg" alt="Dworzec PKS - Busbahnhof" width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">Dworzec PKS - Busbahnhof</p></div>
<p>Nach etwa 40 Minuten sind wir in Rogalin: Ein großes Schloss mit einem ausgedehnten Landschaftspark entlang einem früheren Flusslauf der Warthe, der vor allem für seine alten Eichen berühmt ist. Auch hier sind die Menschen, wie überhaupt bisher auf der Reise, sehr freundlich. Eine schöne Überraschung ist dann die Bildergalerie mit zahlreichen Landschaftsgemälden und Porträts aus der Zeit um 1900. Die Namen der Künstler (polnische, französische, niederländische) sagen uns zwar nichts, aber es sind eine ganze Reihe ausgesprochen schöne Bilder darunter, die man in den hellen Räumen bestaunen kann.</p>
<div id="attachment_303" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-303" src="http://bahnland.info/bahnland-hp/wp-content/uploads/trzy_daby-300x225.jpg" alt="Eichen im Park Rogalin" width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">Eichen im Park Rogalin</p></div>
<p>Die Sonne scheint noch immer und so wandern wir ca. 2 Stunden durch den Park und weiter entlang der Warthe zum Bahnhof von Puszczykówko (nicht zu verwechseln mit dem danach folgenden Bahnhof Puszczykowo). Von dort fährt ungefähr einmal in der Stunde ein Lokalzug nach Poznań. Die Fahrkarte kostet 4 złoty, die man bei den Kolleginnen am Fahrkartenschalter kaufen kann. Die Schranken werden noch von einer kleinen Säule auf dem Bahnsteig aus bedient. Und dreimal am Tag fährt von hier sogar ein Zug in die schlesische Bergbaustadt Wałbrzych, wo der Film „Kleine Tricks&#8221; des Regisseurs Andrzej Jakimowski spielt. Aber heute machen wird das nicht, statt dessen fahren wir in einem vollen Lokalzug mit Wochenendpendlern nach Poznań.</p>
<div id="attachment_304" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-304" src="http://bahnland.info/bahnland-hp/wp-content/uploads/puszczykowko-300x225.jpg" alt="Bahnhof Puszczykówko" width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">Bahnhof Puszczykówko</p></div>
<p>Die zweite Nacht in einem Apartment des Hostels Pomarańczarnia (<em>ul. Rybaki</em>) ist sehr schön. Anders als im Hotel fühlt man sich in dieser kleinen Wohnung schon fast ein wenig als Einwohner dieser Stadt, wenn man aus der kleinen Küche in den Hinterhof blicken und in den umliegenden kleinen Läden Lebensmittel einkaufen kann. Das Apartment selbst ist sehr stilvoll, auch mit einem großen Fenster nach vorne zur<em> ulica Rybaki</em>.</p>
<div id="attachment_307" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-307" src="http://bahnland.info/bahnland-hp/wp-content/uploads/peron_lokal-300x225.jpg" alt="auf dem Bahnsteig einer Großstadt" width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">auf dem Bahnsteig einer Großstadt</p></div>
<p>Am Montagmorgen schlendern wir noch einmal durch die belebten Straßen der Innenstadt, besuchen den Markt auf dem <em>plac Wielkopolski </em>und entdecken in einem kleineren Einkaufszentrum ein ziemlich sympathisches Café Rosenthal (mit dem entsprechenden deutschen Porzellan und mit Panoramablick auf das ehemalige Jesuitenkollegium), das uns als ein seltener Fall von einladendem Café in einem Einkaufszentrum erscheint. Wer noch mehr Lust auf Shoppen hat, findet sicherlich etwas in dem riesigen, in einer ehemaligen Brauerei gelegenen Einkaufszentrum <em>Stary Browar</em>.</p>
<div id="attachment_308" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-308" src="http://bahnland.info/bahnland-hp/wp-content/uploads/peron_fern-300x225.jpg" alt="am Fernzug" width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">am Fernzug</p></div>
<p>Ein leckeres Mittagessen (frische Suppe und Salat) in einer <em>bar wegetariański</em> und dann am frühen Nachmittag zurück Richtung Potsdam. Poznań ist durchaus eine Reise wert (wenn man nicht gerade ein Weltkulturerbe erwartet).</p>
<p>Krister Volkmann</p>
<div id="attachment_309" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-309" src="http://bahnland.info/bahnland-hp/wp-content/uploads/mtp_nacht-300x225.jpg" alt="Międzynarodowe Targi Poznańskie - Internationale Messe Posen" width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">Międzynarodowe Targi Poznańskie - Internationale Messe Posen</p></div>
<p>(Alle Fotos: Krister Volkmann, Creative Commons-Lizenz by-nc-sa)</p>

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		<title>Finnisches Design</title>
		<link>http://bahnland.info/finnisches-design/260/</link>
		<comments>http://bahnland.info/finnisches-design/260/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 01 Aug 2009 07:57:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>krister</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Bericht aus Finnland]]></category>

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		<description><![CDATA[

In den letzten Jahren hat sich in Finnland eine Design-Szene entwickelt, die für alte Materialien pfiffige neue Nutzungen entwickelt. Das fängt bei ganz einfachen Lösungen an, z.B. Portemonnaies, die aus alten Tetra-Paks oder Kaffeeverpackungen gebastelt sind, und führt bis zu Recycling-Design, das ausgefeiltere technische Hilfsmittel voraussetzt, wie etwa bei Obstschalen aus ehemaligen Vinyl-Schallplatten oder Waschmaschinentrommeln, [...]]]></description>
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<p>In den letzten Jahren hat sich in Finnland eine Design-Szene entwickelt, die für alte Materialien pfiffige neue Nutzungen entwickelt. Das fängt bei ganz einfachen Lösungen an, z.B. Portemonnaies, die aus alten Tetra-Paks oder Kaffeeverpackungen gebastelt sind, und führt bis zu Recycling-Design, das ausgefeiltere technische Hilfsmittel voraussetzt, wie etwa bei Obstschalen aus ehemaligen Vinyl-Schallplatten oder Waschmaschinentrommeln, Handtaschen aus alten Autoschläuchen.</p>
<div id="attachment_281" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><img class="size-thumbnail wp-image-281" src="http://bahnland.info/bahnland-hp/wp-content/uploads/suomikierratys_ostoskassi1-150x150.jpg" alt="Einkaufstasche aus Kaffeetüten" width="150" height="150" /><p class="wp-caption-text">Einkaufstasche aus Kaffeetüten</p></div>
<p style="padding-left: 30px;">
<p style="padding-left: 30px;">
<p style="text-align: center; padding-left: 30px;">
<p>Beliebt ist auch Mode, die aus alten Textilien neu geschneidert wird. Viele bekannte Marimekko-Stoffe kommen dabei zur Anwendung, aber auch andere alte Kleidungsstücke, die so in neuen Kombinationen weiterleben. Die neu entstandene Mode ist dabei sehr modern und experimentell.</p>
<p>Früher war derartiges, cleveres Recycling aus der Not geboren, als man etwa die typisch nordischen Flickenteppiche aus Stoffresten oder sogar alten Plastiktüten gewebt hat oder aus alten Kaffeetüten Einkaufstaschen genäht hat und gebrauchte Tetra-Paks als Gefrierboxen verwendete. Heute handelt es sich eher um &#8220;Luxus&#8221;, wenn Computertasten zu Schlüsselanhängern, Puzzlestücke zu Kühlschrankmagneten und alte finnische Penni-Münzen mit ihren schönen Naturmotiven zu Schmuck verarbeitet werden. Doch auch hier gibt es Unterschiede. Manche DesignerInnen haben es geschafft, einen chicen Laden im Helsinkier Design-District rund um die Fredrikinkatu zu etablieren. Andere Gegenstände entstehen eher in Heimarbeit und werden in dem einen oder anderen Bioladen, beispielsweise Ekolo im Stadtteil Kallio, zum Verkauf angeboten.</p>
<p style="padding-left: 30px;">
<div id="attachment_282" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><img class="size-thumbnail wp-image-282" src="http://bahnland.info/bahnland-hp/wp-content/uploads/suomikierratys_magneetit1-150x150.jpg" alt="Kühlschrankmagneten aus Computertasten" width="150" height="150" /><p class="wp-caption-text">Kühlschrankmagneten aus Computertasten</p></div>
<p style="text-align: center; padding-left: 30px;">
<p>Auch wenn es sich um &#8220;Luxus-Recycling&#8221; handeln sollte, so sind alle diese Produkte doch ein klares Statement gegen die Wegwerfgesellschaft und für einen schonenderen, nachdenklicheren Umgang mit unseren Ressourcen. Sie laden ein zu Phantasie und Kreativität, und sie regen an, auch selbst die eine oder andere Umwandlung und Neunutzung auszuprobieren.</p>
<p style="text-align: right;">Krister Volkmann</p>
<p>Im Internet ist finnisches Recycling-Design u.a. unter den folgenden Adressen zu finden:</p>
<p><a href="http://www.remake.fi">www.remake.fi</a></p>
<p><a href="http://www.seccoshop.com">www.seccoshop.com</a></p>
<p><a href="http://www.mereija.fi">www.mereija.fi</a></p>

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		<item>
		<title>Bahnhofsrestaurant in Magdeburg</title>
		<link>http://bahnland.info/bahnhofsrestaurant-in-magdeburg/253/</link>
		<comments>http://bahnland.info/bahnhofsrestaurant-in-magdeburg/253/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 05 Jul 2009 11:35:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>chef</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Literaturtipps]]></category>

		<category><![CDATA[Zwischen den Gleisen]]></category>

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		<description><![CDATA[

Bahnhofsrestaurant
in Magdeburg
zwischen den Gleisen
eine Stärkung auf Reisen
lekker.
Ein Elfchen von Krister Volkmann
*******
Elfchen - Gedichte in 11 Worten
Elfchen sind ganz besondere Gedichte. 
Ein „Elfchen&#8221; ist ein kurzes, spielerisches Gedicht aus elf Wörtern, die nach einer einfachen Regel auf fünf Zeilen verteilt werden. Ein Elfchen muss sich nicht reimen.
Gedichtet wird nach folgendem Elfchen-Bauplan:



 
Wieviele Wörter?
Es kann helfen, die [...]]]></description>
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<p>Bahnhofsrestaurant</p>
<p>in Magdeburg</p>
<p>zwischen den Gleisen</p>
<p>eine Stärkung auf Reisen</p>
<p>lekker.</p>
<p>Ein Elfchen von Krister Volkmann</p>
<p>*******</p>
<p align="center"><strong>Elfchen - Gedichte in 11 Worten</strong></p>
<p><strong>Elfchen sind ganz besondere Gedichte. </strong></p>
<p>Ein „Elfchen&#8221; ist ein kurzes, spielerisches <strong>Gedicht aus elf Wörtern</strong>, die nach einer einfachen Regel <strong>auf fünf Zeilen verteilt</strong> werden. Ein Elfchen muss sich <span style="text-decoration: underline;">nicht</span> reimen.</p>
<p>Gedichtet wird nach folgendem <strong>Elfchen-Bauplan:</strong></p>
<table border="1" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td width="146" valign="top"><strong> </strong></td>
<td width="293" valign="top"><strong>Wieviele Wörter?</strong></td>
<td width="522" valign="top"><strong>Es kann helfen, die Zeilen nach einem   bestimmten Schema zu füllen (das muss aber nicht so sein)</strong></td>
</tr>
<tr>
<td width="146" valign="top"><strong>1. Zeile:</strong></td>
<td width="293" valign="top"><strong><em>1 Wort</em></strong></td>
<td width="522" valign="top">Ein Gedanke, ein   Gegenstand, eine Eigenschaft, eine Farbe, ein Geruch</td>
</tr>
<tr>
<td width="146" valign="top"><strong>2. Zeile</strong></td>
<td width="293" valign="top"><strong><em>2 Wörter</em></strong></td>
<td width="522" valign="top">Was ist es? Was /   wer hat diese Eigenschaft (ein Gegenstand, eine Person mit Artikel),</p>
<p>Was macht das Wort   aus Zeile 1 ?</td>
</tr>
<tr>
<td width="146" valign="top"><strong>3. Zeile</strong></td>
<td width="293" valign="top"><strong><em>3 Wörter</em></strong></td>
<td width="522" valign="top">Wo oder wie ist das   Wort aus Zeile 1? Was passiert? Was tut die Person? Wie sieht etwas aus? Wie   fühlt es sich an? Wie riecht es?</td>
</tr>
<tr>
<td width="146" valign="top"><strong>4 Zeile</strong></td>
<td width="293" valign="top"><strong><em>4 Wörter</em></strong></td>
<td width="522" valign="top">Erzähl noch mehr!   Etwas über sich selbst schreiben, Was meinst du? Wie fühlst Du Dich? Was   wünschst du dir?</td>
</tr>
<tr>
<td width="146" valign="top"><strong>5. Zeile</strong></td>
<td width="293" valign="top"><strong><em>1 Wort</em></strong></td>
<td width="522" valign="top">Ein Wort zum   Abschluss, Fazit</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Elfchen eignen sich gut als Reisebeschäftigung in Zügen. Die Landschaften ziehen an einem vorbei, die Gedanken fliegen und lassen sich mit Hilfe eines Elfchens schön auf den Punkt bringen. Auch für Kinder geeignet.</p>
<p>*******</p>
<p><strong>Das Bahnhofsrestaurant in Magdeburg </strong>liegt direkt auf dem Bahnsteig zwischen den Gleisen 5 und 6. Es ist zum einen die Personalkantine für DB-MitarbeiterInnen, aber zugleich eine öffentliche Cafeteria, in der es zu relativ günstigen Preisen warme Mahlzeiten, Kaffee und Kuchen gibt. Eine gute Alternative zum Bahnhofs-McDonalds.</p>
<p>Wenn man von Potsdam nach Westen fährt, muss man am Magdeburger Hauptbahnhof meist in wenigen Minuten vom RE 1 in den IC Richtung Braunschweig umsteigen und dabei den Bahnsteig wechseln. Da zu der Zeit vier große Züge gleichzeitig in Magdeburg ankommen, ist es eine gewisse Herausforderung, schnell genug den Anschlusszug zu erreichen.</p>
<p>Sollte man beim Umsteigen deshalb mal den Anschluss verpassen, empfiehlt es sich, eine gute Zeitung zu kaufen, und die ruhige Atmosphäre im Restaurant zwischen den Gleisen 5 und 6 zu genießen. Wer sowieso mehr Zeit einplanen möchte, weil er oder sie nicht so schnell ist, kann sich schon im Voraus auf eine Etappenpause in Magdeburg freuen.</p>

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		</item>
		<item>
		<title>Impressionen aus &#8220;Klein-Finnland&#8221; in Potsdam</title>
		<link>http://bahnland.info/klein-finnland-in-potsdam/236/</link>
		<comments>http://bahnland.info/klein-finnland-in-potsdam/236/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 04 Jul 2009 17:14:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>chef</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Bildergeschichten]]></category>

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		<description><![CDATA[

Bei diesen Bildern aus Potsdam handelt es sich um eine &#8220;Traumreise&#8221; nach Finnland.
Krister Volkmann
(Alle Bilder dieses Artikels: Krister Volkmann, Creative Commons-Lizenz:  by-nc-sa)


]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>Bei diesen Bildern aus Potsdam handelt es sich um eine <a href="http://bahnland.info/traumreisen/212/">&#8220;Traumreise&#8221;</a> nach Finnland.</p>
<p>Krister Volkmann</p>
<p>(Alle Bilder dieses Artikels: Krister Volkmann, Creative Commons-Lizenz:  by-nc-sa)</p>
<div id="attachment_217" class="wp-caption aligncenter" style="width: 346px"><img class="size-full wp-image-217" title="81_klein" src="http://bahnland.info/bahnland-hp/wp-content/uploads/81_klein.jpg" alt="keskellä Suomea" width="336" height="448" /><p class="wp-caption-text">keskellä Suomea - mitten in Finnland</p></div>
<div id="attachment_216" class="wp-caption aligncenter" style="width: 458px"><img class="size-full wp-image-216" title="131_klein" src="http://bahnland.info/bahnland-hp/wp-content/uploads/131_klein.jpg" alt="villittynyt pelto" width="448" height="336" /><p class="wp-caption-text">villittynyt pelto - verwildertes Feld</p></div>
<div id="attachment_218" class="wp-caption aligncenter" style="width: 458px"><img class="size-full wp-image-218" title="82_klein" src="http://bahnland.info/bahnland-hp/wp-content/uploads/82_klein.jpg" alt="koivu ja taivas" width="448" height="336" /><p class="wp-caption-text">koivu ja taivas - Birke und Himmel</p></div>
<div id="attachment_219" class="wp-caption aligncenter" style="width: 458px"><img class="size-full wp-image-219" title="83_klein" src="http://bahnland.info/bahnland-hp/wp-content/uploads/83_klein.jpg" alt="kesä" width="448" height="336" /><p class="wp-caption-text">kesä - Sommer</p></div>
<div id="attachment_221" class="wp-caption aligncenter" style="width: 346px"><img class="size-full wp-image-221" title="93_klein" src="http://bahnland.info/bahnland-hp/wp-content/uploads/93_klein.jpg" alt="polku" width="336" height="448" /><p class="wp-caption-text">polku - Pfad</p></div>
<div id="attachment_222" class="wp-caption aligncenter" style="width: 346px"><img class="size-full wp-image-222" title="101_klein" src="http://bahnland.info/bahnland-hp/wp-content/uploads/101_klein.jpg" alt="kellokukka" width="336" height="448" /><p class="wp-caption-text">kellokukka - Glockenblume</p></div>
<div id="attachment_223" class="wp-caption aligncenter" style="width: 346px"><img class="size-full wp-image-223" title="102_klein" src="http://bahnland.info/bahnland-hp/wp-content/uploads/102_klein.jpg" alt="keltainen kukka" width="336" height="448" /><p class="wp-caption-text">keltainen kukka - gelbe Blume</p></div>
<div id="attachment_224" class="wp-caption aligncenter" style="width: 458px"><img class="size-full wp-image-224" title="105_klein" src="http://bahnland.info/bahnland-hp/wp-content/uploads/105_klein.jpg" alt="koivu1" width="448" height="336" /><p class="wp-caption-text">koivu1 - Birke1</p></div>
<div id="attachment_225" class="wp-caption aligncenter" style="width: 458px"><img class="size-full wp-image-225" title="107_klein" src="http://bahnland.info/bahnland-hp/wp-content/uploads/107_klein.jpg" alt="koivu2" width="448" height="336" /><p class="wp-caption-text">koivu2 - Birke2</p></div>
<div id="attachment_226" class="wp-caption aligncenter" style="width: 346px"><img class="size-full wp-image-226" title="108_klein" src="http://bahnland.info/bahnland-hp/wp-content/uploads/108_klein.jpg" alt="polku" width="336" height="448" /><p class="wp-caption-text">polku - Pfad</p></div>
<div id="attachment_227" class="wp-caption aligncenter" style="width: 458px"><img class="size-full wp-image-227" title="110_klein" src="http://bahnland.info/bahnland-hp/wp-content/uploads/110_klein.jpg" alt="maantie" width="448" height="336" /><p class="wp-caption-text">maaseututie - Landstrasse</p></div>
<div id="attachment_228" class="wp-caption aligncenter" style="width: 458px"><img class="size-full wp-image-228" title="114_klein" src="http://bahnland.info/bahnland-hp/wp-content/uploads/114_klein.jpg" alt="apila" width="448" height="336" /><p class="wp-caption-text">apila - Klee</p></div>
<div id="attachment_229" class="wp-caption aligncenter" style="width: 458px"><img class="size-full wp-image-229" title="118_klein" src="http://bahnland.info/bahnland-hp/wp-content/uploads/118_klein.jpg" alt="kukkameri1" width="448" height="336" /><p class="wp-caption-text">kukkameri1 - Blumenmeer1</p></div>
<div id="attachment_230" class="wp-caption aligncenter" style="width: 458px"><img class="size-full wp-image-230" title="119_klein" src="http://bahnland.info/bahnland-hp/wp-content/uploads/119_klein.jpg" alt="sammal" width="448" height="336" /><p class="wp-caption-text">sammal - Moos</p></div>
<div id="attachment_231" class="wp-caption aligncenter" style="width: 458px"><img class="size-full wp-image-231" title="120_klein" src="http://bahnland.info/bahnland-hp/wp-content/uploads/120_klein.jpg" alt="sieni" width="448" height="336" /><p class="wp-caption-text">sieni - Pilz</p></div>
<div id="attachment_232" class="wp-caption aligncenter" style="width: 458px"><img class="size-full wp-image-232" title="123_klein" src="http://bahnland.info/bahnland-hp/wp-content/uploads/123_klein.jpg" alt="puupino" width="448" height="336" /><p class="wp-caption-text">puupino - Holzstapel</p></div>
<div id="attachment_233" class="wp-caption aligncenter" style="width: 458px"><img class="size-full wp-image-233" title="124_klein" src="http://bahnland.info/bahnland-hp/wp-content/uploads/124_klein.jpg" alt="kukkameri2" width="448" height="336" /><p class="wp-caption-text">kukkameri2 - Blumenmeer2</p></div>
<div id="attachment_234" class="wp-caption aligncenter" style="width: 346px"><img class="size-full wp-image-234" title="126_klein" src="http://bahnland.info/bahnland-hp/wp-content/uploads/126_klein.jpg" alt="sininen kukka" width="336" height="448" /><p class="wp-caption-text">sininen kukka - blaue Blume</p></div>
<div id="attachment_235" class="wp-caption aligncenter" style="width: 458px"><img class="size-full wp-image-235" title="128_klein" src="http://bahnland.info/bahnland-hp/wp-content/uploads/128_klein.jpg" alt="voikukka" width="448" height="336" /><p class="wp-caption-text">voikukka - Pusteblume</p></div>

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